03 Biografie · Anfang
Von der Kunst
zur Medizin
Bevor die Medizin zum Mittelpunkt wurde, studierte Hilko Weerda 1958/59 an der Kunstakademie Nürnberg Bildhauerei bei Professor Wimmer und Malerei bei Fritz Griebel. Danach begann er in Erlangen und München ein Doppelstudium der Human- und Zahnmedizin — zunächst mit dem Ziel, Kieferchirurg zu werden.
Zwei Dissertationen begleiteten diese Ausbildung. 1967 schloss er beide Studien ab. Der medizinische Weg löste die Kunst nicht ab; beide Tätigkeiten blieben Teil derselben Biografie.
„… Die Verwirklichung als Künstler in meinem geliebten Beruf als Mediziner, Wissenschaftler und Lehrer“
Frühe rekonstruktive Arbeit
In Erlangen arbeitete Hilko Weerda an Gesichtsdefektprothesen und fertigte Ohrmuschelepithesen für Kinder der Universitäts-HNO-Klinik an.
Die damalige Versorgung mit Acrylat-Epithesen hatte Grenzen: Die Ergebnisse waren noch nicht zufriedenstellend.
Freiburg und die Mentoren
Im September 1968 begann er seine HNO-Weiterbildung in Freiburg bei Professor Fritz Zöllner. Ab 1970 arbeitete er unter Professor Chlodwig Beck.
In Freiburg vertiefte er seine klinische und wissenschaftliche Arbeit. 1974 habilitierte er sich mit einer Arbeit über die Chirurgie der zervikalen Trachea.
1974 Dokument
Eine akademische Wegmarke, kein Endpunkt.
1974 überreichte Professor Chlodwig Beck Hilko Weerda die Habilitationsurkunde. In Freiburg entwickelte Weerda außerdem eigene Hilfsgeräte und Instrumente für die chirurgische Praxis.